Ich liebe diese über alles. Ein paar Fragen sind noch zu beantworten. Wann ist eigentlich Saison? Werden Nektarinen auch in der Schweiz angepflanzt? Was, wenn diese noch unreif sind? Man sollte bei Einkaufen nicht jede Frucht (leider eine Unsitte) drücken. Zur Belohnung, für den richtigen Umgang mit dieser Frucht, noch ein paar Rezeptideen am Schluss.
Saison für Nektarinen.
In der Schweiz haben Nektarinen hauptsächlich von Juli bis September Saison. Die Haupternte liegt je nach Region und Sorte zwischen Mitte Juli und Ende August, die meisten Pfirsiche und Nektarinen kommen aus dem Ausland. Pfirsiche und Nektarinen – der Unterschied? Der Hauptunterschied liegt in der Schale: Pfirsiche haben eine weiche, samtig-pelzige Oberfläche, während Nektarinen eine glatte, glänzende Haut besitzen. Botanisch sind sie fast identisch, da die Nektarine eine natürliche Mutation des Pfirsichs ist. Nektarinen enthalten zudem etwas weniger Wasser, wodurch das Fruchtfleisch etwas fester wird.
Schweizer Nektarinnen ein Nischenprodukt
Doch einige schweizerische Bäuerinnen und Bauern setzen dennoch auf die Nektarinen, welche eigentlich ursprünglich aus China stammt.
Schweizer Nektarinen sind eine Nischenkultur. Die Anbaufläche ist klein, weshalb der überwiegende Teil der in der Schweiz verkauften Nektarinen aus Spanien, Italien oder Frankreich importiert wird.
Wenn Sie im Sommer Schweizer Nektarinen kaufen möchten, achten Sie auf die Kennzeichnung „Schweiz“ – sie sind nur während einer kurzen Zeit erhältlich.
Nektarinen passen hervorragend sowohl zu süssen Desserts als auch zu herzhaften Fleischgerichten.
Hier sind einige Ideen:
Gegrillte Nektarinen mit Vanilleeis 4 Nektarinen, 2 EL Honig,1 TL Zimt. Vanilleeis, gehackte Pistazien oder Mandeln.
Nektarinen halbieren und entkernen. Mit Honig bestreichen und kurz grillen oder in einer Grillpfanne anrösten. Mit Vanilleeis und Nüssen servieren.
Nektarinen-Crumble. Nektarinen in Stücke schneiden. Mit etwas Zucker und Zitronensaft mischen. Mit Streuseln aus Butter, Mehl, Haferflocken und braunem Zucker bedecken. Bei 180 °C ca. 30 Minuten backen.
Nektarinen-Tarte. Blätterteig mit Frischkäse oder Mandelcreme bestreichen, Nektarinen Spalten darauflegen und goldbraun backen.
Panna Cotta mit Nektarinen. Cremige Panna Cotta mit einem Kompott aus Nektarinen, Vanille und etwas Zitronensaft servieren.
Entenbrust mit gebratenen Nektarinen. Knusprige Entenbrust mit in Butter gebratenen Nektarinen Spalten und einer Balsamico-Honig-Reduktion, schmeckt himmlisch.
Sommerlicher Pouletsalat. Gegrillte Poulet Brust in Streifen schneiden mi Nektarinen, Rucola, Mozzarella oder Feta, gerösteten Pinienkernen, Balsamico-Dressing vermischen.
Nektarinen harmonieren besonders gut mit Ziegenkäse, Feta, Burrata und Mozzarella
Sind die Nektarinen noch etwas hart? Bei Zimmertemperatur lagern. Legen Sie diese in eine Obstschale. Nie in den Kühlschrank, solange sie noch unreif sind, da Kälte den Reifeprozess stark verlangsamt.
Geben Sie die Nektarinen in eine Papiertüte und falten sie locker zu. Dadurch sammelt sich das natürliche Reife Gas Ethylen, das die Früchte schneller reifen lässt.
Wenn es schneller gehen soll. Legen Sie eine reife Banane oder einen Apfel mit in die Papiertüte. Beide geben viel Ethylen ab und beschleunigen die Reifung.
Je nach Reifegrad dauert es meist 1 bis 3 Tage. Die Nektarinen sind reif, wenn sie auf sanften Druck leicht nachgeben und angenehm duften.
Im Kühlschrank halten sie sich dann noch etwa 2 bis 5 Tage.
Vor dem Essen am besten 30–60 Minuten auf Zimmertemperatur bringen – dann schmecken sie aromatischer.
Fotos Von Shutterstock und ChatGTP generierte KI Bilder und pixelio.de
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